
ASL – Geburtstagsgala
Wir laden ein zur feierlichen Geburtstagsgala und blicken gemeinsam mit ehemaligen und aktuellen Aktivist*innen auf die Anfänge zurück. Wir sprechen über Erfolge, Herausforderungen und Veränderungen in 10 Jahren Unterstützungsarbeit und wollen mit euch anstoßen.
2016 sahen einige Leipziger Aktivist*innen die Notwendigkeit, eine autonome Struktur zum Umgang mit sexualisierter Gewalt zu schaffen. Heute – 10 Jahre später – gibt es den Antisexistischen Support Leipzig immer noch. Kein Grund zum Feiern? Und ob!
In einer ganzjährigen Veranstaltungsreihe wollen wir mit euch auf eine bewegte Zeit zurückblicken. Den Auftakt macht unsere Geburtstags Gala: Wir fragen Aktivist*innen der ersten Stunde, wie alles begann. Wollen wissen, warum die Arbeitsgruppe Transformative Täter*innenarbeit gescheitert ist und was sich in 10 Jahren Betroffenenunterstützung verändert hat. Wir freuen uns auf Ehemalige, Wegbegleiter*innen, aktuelle Aktivist*innen, andere Leipziger Politgruppen, Friends und alle Menschen, die an unserer Arbeit interessiert sind.
Uns ist bewusst, dass die Veranstaltung am Jahrestag des rassistischen Anschlags von Hanau stattfindet. Es wird
einen Audiomitschnitt des Podiums geben, den wir im Nachgang veröffentlichen. Wir solidarisieren uns mit allen die zum aktiven Gedenken an den 19.2. beitragen.
Wo anfangen? Ein Workshop zu Betroffenenperspektiven und dem Umgang mit sexualisierter Gewalt – Cis-Männer only
Dieser Workshop richtet sich an Personen, die selbst nicht von patriarchaler Gewalt betroffen sind & sich mehr mit sexualisierter Gewalt & ihren Konsequenzen beschäftigen wollen. Wenn du dich von Betroffenheit in deinem Umfeld überfordert fühlst & offen für einen Einstieg bist, ist diese Veranstaltung genau richtig für dich. Anmeldung: info-asl@riseup.net
Häufig erleben wir, dass sich vor allem FLINTA*-Personen mit Perspektiven und Folgen sexualisierter Gewalt auseinandersetzen. Dabei geht uns dieses Thema alle an. Deswegen bieten wir ein Workshop-Format an, das sich explizit an Cis-Männer richtet.
Du bist nicht von patriarchaler Gewalt betroffen? Du hast dich noch nicht so viel mit sexualisierter Gewalt und ihren Konsequenzen auseinandergesetzt? Du kennst betroffene Personen und fragst dich, wie du gut unterstützen kannst? Bei diesem Workshop möchten wir gemeinsam mit euch gemeinsam ins Gespräch und Arbeiten kommen. Ziel ist es eine Einführung in sexualisierte Gewalt und ihre Konsequenzen zu geben, Betroffenenperspektiven sichtbar zu machen und über Hemmnisse und mögliche Umgänge mit Betroffenheiten von sexualisierter Gewalt zu sprechen. Der Workshop geht inkl. Pausen maximal 5,5 Std. Es gibt Kaffee, Tee und Kuchen. Teilnahmegebühr: wir möchten den Workshop kostenlos zur Verfügung stellen. Wenn es euch möglich ist, sind Spenden gerne gesehen.
Verbindliche Anmeldung unter: info-asl@riseup.net
Solidarisches Handeln bei sexualisierter Gewalt
In diesem Workshop wollen wir gemeinschaftliche Verantwortungsübernahme bei sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt in den Fokus nehmen. Der Workshop richtet sich an alle, die sich mit solidarischem Handeln als Zeug*in auseinandersetzen möchten. (max. 12 Teilnehmende)
Zwischen Schweigen und Eingreifen – Handlungsmöglichkeiten solidarischen Handelns bei sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt
Sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt geschehen nicht nur zwischen zwei Personen. Sie finden in sozialen Räumen statt; dort, wo andere anwesend sind oder im Nachhinein davon erfahren. Trotzdem bleibt solidarisches Handeln für viele Menschen schwierig. Unsicherheit, eigene Vorannahmen, Loyalitäten, Angst vor Eskalation oder davor, etwas falsch zu machen, können dazu führen, dass Situationen nicht angesprochen oder Handlungen aufgeschoben werden.
Dieser vierstündige Workshop nimmt gemeinschaftliche Verantwortungsübernahme bei sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt in den Fokus. Er lädt dazu ein, entsprechende Alltagssituationen besser einzuordnen und alltagsnahe Handlungsmöglichkeiten solidarischen Handelns zu erkunden. Diese setzen an den eigenen Ressourcen, Grenzen und Verantwortlichkeiten an und liegen jenseits von Überforderung oder Rückzug. Der Workshop richtet sich deshalb an Menschen, die sich mit der Frage auseinandersetzen möchten, wie solidarisches Handeln als Zeug*in möglich sein kann.
Ein achtsamer und respektvoller Umgang miteinander bildet die Grundlage der gemeinsamen Arbeit. Sie setzt sich aus kurzen Inputs, gemeinsamer Reflexion, Einzelarbeit und praktischen Übungen zusammen.
Angeleitet wird der Workshop von Ania W. (weiß, cis-weiblich), Trainerin für feministische Selbstbehauptung mit langjähriger Erfahrung in der Bildungsarbeit zu sexualisierter Gewalt. Sie arbeitet aus einer machtkritischen Perspektive und bezieht die unterschiedlichen Positionierungen von Zeuginnenschaft, Betroffenheit und Täterinnenschaft reflektiert in ihre Arbeit ein.
Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bedürfnisse in Bezug auf Zugänglichkeit, Pausen, Sitzmöglichkeiten, Sprache oder andere Rahmenbedingungen können im Vorfeld oder während des Workshops eingebracht werden.
Der Workshop findet auf Spendenbasis statt, d.h. du gibst was du geben kannst, nach eigenem Ermessen (Empfehlung 0 – 30€).
Da die Teilnehmendenzahl auf max. 12 festgelegt ist, meldet euch bitte vorher verbindlich an unter: info-asl@riseup.net